Technologie: So funktioniert’s!

LEYTEC AQUA Kalkschutzanlagen – Funktionsweise zusammengefasst

AQ502

LEYTEC AQUA Kalkschutzanlagen werden in der Regel im Keller an den Haupt-Wasserrohren angebracht. Eine Steuerungseinheit wird mit einem 220V-Stromanschluss angeschlossen und die Manschetten an den Entkalkungszonen der Wasserrohre angebracht.

Ein elektrodynamisches Wechselfeld wird verwendet, um die Struktur des Kalks im Wasser zu verändern.

Die Behandlung bewirkt, dass der Kalk nur noch kleine freischwebende Teilchen bildet (<30μm), die sich nicht im Rohr festsetzen können.

Der im Wasser verbleibende Kalk fällt pudrig aus und lagert sich nicht in den Leitungen ab.

 

Wasser-unbehandelt-invertiert

Unbehandeltes Wasser, 500fach vergrößert

Wasser-behandelt-invertiert

Kalk in mit LEYTEC AQUA behandeltem Wasser, 500fach vergrößert

Die ganze Geschichte: Von der natürlichen Kalk-Lösung zur Kalk-Behandlung im Hauswasser

Ein Teil des Wassers verbindet sich auf seinem Weg über Regen und Sickerwasser im Erdreich mit im Wasser gelöstem Kohlendioxyd zu Kohlensäure, die dann ebenso im Wasser gelöst ist. Der Anteil von Kohlensäure ist abhängig vom Gehalt an Kohlendioxyd.
Dieses mit Kohlensäure angereicherte Wasser durchfließt kalkhaltiges Gestein, wobei die Kohlensäure die Carbonate Kalzium-Kalk (CaCO3) und Magnesium-Kalk (MgCO3) löst und sich damit zu Bicarbonaten verbindet.

Kalklösung in der Natur

Gelangen die im Wasser befindlichen Bicarbonate (gelöster Kalk) ins Rohrsystem, bilden sich bei Energiezufuhr (z.B. Erwärmung) Kalkablagerungen. Dabei kann mit zunehmender Verkalkung der freie Innendurchmesser der Rohre so klein werden, dass die maximal durchfließende Wassermenge nicht mehr ausreicht, um den Wasserdruck aufrecht zu erhalten.

Verkalkungen an Heizstäben führen zu Wärmestau bei der Temperaturabgabe ans Wasser und oftmals zur Zerstörung der Heizstäbe.

Verkalken Wärmetauscher, bilden sich durch den Kalk Isolationsschichten, die den Wirkungsgrad der Erwärmung oft bis zu 30% verschlechtern, was entsprechend höhere Heizkosten verursacht.

Verkalkungs-Vorgang

Da die Reaktion durch die Einwirkung von Wärme gefördert wird, ist der Effekt im Warmwasserbereich stärker als im Kaltwasserbereich. Also sind Heizstäbe, Wärmetauscher und Installationen im Warmwasserbereich besonders stark betroffen (Verkalkung, Bildung von Kesselstein).

Der Kalkstein kristallisiert dort, wo er aus dem Zerfall der Bicarbonate entsteht und setzt sich fest. Die Carbonate (Kalkstein) bilden feste Kristallstrukturen, die im Wasser praktisch nicht löslich sind. Daher liegen die Carbonate nicht gelöst in Ionenform vor, sondern bilden Verkrustungen.

Die Wirkung der LEYTEC AQUA Kalkschutztechnologie

Der bei der Verkalkung beschriebene Effekt des Zerfalls der Bicarbonate durch Erwärmung tritt mit und ohne Kalkschutzanlage auf. Interessant ist allerdings, wie der Prozess jeweils abläuft:

Die elektromagnetische Wechselwirkung auf die Moleküle ändert deren kristalline Struktur. Das bewirkt, dass die Kristallbildung von Molekülverbänden anders abläuft, als bei unbehandelten Molekülen. Es bilden sich also andere Kristallformen, was unter dem Elektronen-Raster-Mikroskop sichtbar gemacht werden kann.

Bei Zufuhr von Energie, besonders bei Erwärmung, zerfällt in kurzer Zeit eine Vielzahl von Molekülen, was zu einer starken Anreicherung an wasserunlöslichen Carbonaten bis hin zur Übersättigung führt. Das ist dann der Auslöser für die Kristallbildung.

Für eine Kristallbildung benötigen die kristallbildenden Moleküle einen Ansatzpunkt zum Aufbau der kristallinen Struktur. Ein solcher Ansatzpunkt können im Wasser befindliche Substanzen (Schwebstoffe) und vor allem die rauen Oberflächenstrukturen der Rohrwandungen, Heizstäbe und Perlatoren sein. Dadurch entstehen dann die Verkalkungen.

Auch durch den Energietransfer der elektrodynamischen Kalkschutztechnolgie werden teilweise die in Ionenform gelösten Bicarbonate in Carbonate (einzelne feste Kristalle) umgewandelt.

Kalkschutz-Formeln

Bei der Erzeugung dieser Carbonate durch die Behandlung wird aber deren Kristallstruktur so verändert, dass sie selbst später als Ausgangspunkt für die Bildung weiterer kristalliner Strukturen dienen können. Man spricht hier von sogenannten „Keimkristallen“, die im Wasser als Ansatzpunkt für weitere Kristallbildung dienen.

Der Kalk bildet an diesen Keimkristallen kleine Molekülverbände, die als Schwebstoffe im Wasser gelöst bleiben und mit dem Wasserfluss ausgespült werden. In stehendem Wasser sinken sie auf den Grund und bilden eine Art schlammige Bodenschicht. Das hat zur Folge, dass sich keine neuen festen Verkalkungen bilden.

Genauso wie in unbehandeltem Wasser werden bei der Auskristallisierung von Kalkkristallen wieder Wasser und Kohlendioxyd freigesetzt, die sich teilweise zu Kohlensäure verbinden(H2CO3).

Die durch die elektrodynamische Kalkschutztechnolgoie freigesetzte Kohlensäure löst bestehende Verkalkungen im Rohr und erzeugt wieder neue gelöste Bicarbonate. Auf diese Weise werden nach und nach die Verkalkungen abgebaut.

Abbau von bestehenden Verkalkungen

Der chemische Vorgang hierbei ist praktisch eine Umkehrung der Kalklösung durch Wasser in der Natur. Da die im Wasser gelösten Bicarbonat-Moleküle nicht sehr stabil sind, neigen sie dazu bei Energiezufuhr (z.B. Wärme) wieder zu festem Kalkstein (Carbonate), Wasser und Kohlendioxyd zu zerfallen.

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